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Energieeffiziente Sanierung von Bestandsbauten: Ein Weg in die nachhaltige Zukunft

Energetisch Sanieren 2024

Nachhaltige Sanierung im Bestand 2023 | Zebio e.V.
DACH
ENERGIE/WÄRME
AUSSENWAND
INNENWAND
DECKEN
BODEN
Grafik: studiovin, Shutterstock

Es gibt viele Maßnahmen, um einen Bestandsbau energetisch zu optimieren. Erfahren Sie mehr in den einzelnen Kategorien je nach Bauelement des Hauses. 

In einer Zeit, in der der Klimawandel und steigende Energiekosten immer drängendere Themen werden, rückt die energieeffiziente Sanierung von Bestandsbauten immer mehr in den Fokus. Bestandsgebäude, insbesondere ältere, sind oft wahre Energiefresser. Doch mit den richtigen Maßnahmen können sie zu wahren Energiesparwundern werden. Dieser Artikel beleuchtet, wie die sechs zentralen Bauelemente – Dach, Außenwand, Innenwand, Decke, Boden und Energie-/Wärmeträger – optimiert werden können, um Bestandsbauten nachhaltig und klimaschonend zu sanieren. 

1. Dach

Das Dach ist oft eine der Hauptquellen für Energieverluste. Eine effektive Dachdämmung, beispielsweise durch Zwischensparrendämmung oder Aufsparrendämmung, kann den Wärmeverlust erheblich reduzieren. Zudem bieten grüne Dächer nicht nur eine zusätzliche Isolierschicht, sondern auch einen Lebensraum für Pflanzen und Insekten.

2. Außenwand

Die Außenwände sind entscheidend für den Wärmeschutz eines Gebäudes. Eine Außenwanddämmung, etwa durch ein Wärmedämmverbundsystem oder eine Vorhangfassade, kann den Energieverbrauch deutlich senken. Zudem schützt sie vor Witterungseinflüssen und verlängert so die Lebensdauer des Gebäudes.

3. Innenwand

Auch die Innenwände spielen eine Rolle bei der Energieeffizienz. Eine Innenwanddämmung, beispielsweise durch Dämmplatten, kann Wärmebrücken eliminieren und den Wohnkomfort erhöhen. Zudem bieten spezielle Dämmstoffe auch einen verbesserten Schallschutz.

4. Decke

Die Deckendämmung, insbesondere bei obersten Geschossdecken, verhindert, dass Wärme nach oben entweicht. Hier bieten sich Dämmstoffe wie Mineralwolle oder Zellulose an. Bei Kellerdecken kann eine Dämmung zudem vor Kälte von unten schützen.

5. Boden

Der Boden kann, insbesondere bei älteren Gebäuden, eine erhebliche Kältebrücke darstellen. Eine Bodendämmung, etwa durch Schaumglas oder expandiertes Polystyrol, kann hier Abhilfe schaffen. Zudem bietet eine Fußbodenheizung in Kombination mit einer guten Dämmung ein angenehmes Raumklima.

6. Energie-/Wärmeträger

Moderne Heizsysteme sind das Herzstück einer energieeffizienten Sanierung. Wärmepumpen, die Energie aus der Umwelt nutzen, oder Solarthermieanlagen, die Sonnenenergie in Wärme umwandeln, sind ideale Lösungen für Bestandsbauten. Die Integration von Smart-Home-Systemen ermöglicht zudem eine präzise Steuerung und Optimierung des Energieverbrauchs.

Die energieeffiziente Sanierung von Bestandsbauten ist eine Investition in die Zukunft. Sie schont nicht nur den Geldbeutel und reduziert den Energieverbrauch, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Mit den richtigen Maßnahmen und Technologien können Bestandsbauten zu wahren Energiesparern werden. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz immer wichtiger werden, ist die Sanierung von Bestandsbauten ein entscheidender Schritt in eine grünere, nachhaltigere Zukunft.